„Barrierefrei“ bedeutet: für jeden zugänglich. Bei „Barrierefreiheit” denkt man zuallererst an Automatische Türen, Rampen, Fahrstühle und Ähnliches. Doch auch bei der Computer- und Internetnutzung können Barrieren auftreten.

Barrierefreiheit im Internet

Ohne Internet im Nachteil

Immer mehr öffentliche Dienste, wie z.B. Online-Banking oder Steuererklärungen werden mittlerweile online angeboten und auch alltägliche Dinge wie Einkäufe, Rechnungen bezahlen, E-Mails schreiben etc., lassen sich heutzutage im Internet erledigen. Mit der immer wachsenden Digitalisierung und der rasanten Entwicklung des Internets ist, wer heutzutage kein Internet hat, sogar im Nachteil. Denn viele Online-Dienstleistungen werden nur noch online angeboten, oder sind im Internet günstiger oder kostenlos. Bestimmte Informationen sind ebenfalls nur noch im Internet abrufbar und auch bei der Jobsuche ist das Internet inzwischen unentbehrlich, da viele Firmen nur noch Online-Bewerbungen akzeptieren.

Daher muss auch im Internet auf Barrierefreiheit geachtet werden und Websites für möglichst viele zugänglich gestaltet werden, Neueinsteiger und Menschen mit Behinderung eingeschlossen.

Erfahren Sie hier genauer, wie Sie Ihre Internetseite barrierefrei gestalten und worauf Sie achten müssen.

Was sind Online-Barrieren?

Ein typisches Beispiel für Online-Barrieren sind die sogenannten CAPTCHA-Codes, die oft bei Registrierungen oder Online-Zahlungen verwendet werden. Bei diesen Tests werden verzehrte Bilder von Schriftzügen angezeigt, die dann in ein Textfeld eingegeben werden müssen, um sicher zu gehen, dass es sich bei der Person nicht um einen Roboter handelt. Doch Sehbehinderte und Blinde können diese Codes selten allein lösen. Je nach Behinderung können auch schlechte Farbkontraste, fehlende Navigationshilfen, zu komplexe Texte, zu kurze Timeouts für das Ausfüllen von Online-Formularen oder nicht per Tastatur bedienbare Internetseiten ein Hindernis darstellen.

Hilfstechnologien für mehr Barrierefreiheit

Barrierefreiheit: Computer für Senioren

Gerade für hilfsbedürftige Menschen und Senioren, die sogenannten Silver Surfer, kann das Internet besonders nützlich sein, da es den Kontakt erleichtert  (E-Mail und soziale Netzwerke) und so das Risiko sozialer Ausgrenzung verringert und das Erledigen von Alltagsdingen ermöglicht, die ohne Internet, z.B. wegen Mobilitätseinschränkungen sonst nicht möglich wären. Es ist also wichtig, gerade diesen Menschen den barrierefreien Zugang zu Inhalten und Services zu gewährleisten.

Gegen einige dieser Barrieren gibt es inzwischen technische Hilfen für Blinde und Sehbehinderte wie z.B. die Braillezeile, ein Ausgabegerät, das Text in Brailleschrift transkribiert oder der Screenreader, der Seiteninhalte vorliest. Für Menschen mit motorischer Behinderung gibt es außerdem spezielle Joysticks und Mundmäuse. Leider gibt es aber viele Internetseiten, die nicht barrierefrei sind und dessen Inhalt von diesen Geräten nicht lesbar ist.

Zu den Innovationen für Barrierefreiheit zählen auch die speziell entwickelten Smartphones, Tablets und Computer für Senioren mit gut sichtbare Tasten, besonders großem Bildschirm etc.

Hakisa ist sich den Herausforderungen, die Barrierefreiheit für Senioren und Menschen mit Behinderung im Internet mit sich bringen bewusst und entwickelt Lösungen, die für jeden zugänglich sind. Mit seiner benutzerfreundlichen Plattform und seinem unkomplizierten Design nach dem Motto „Ein Button, eine Aktion“ erleichtert Hakisa die Internetnutzung für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Internetanfängern erheblich und fördert den sozialen und generationsübergreifenden Austausch mit Familie und Pflegepersonal. Hakisa ist kompatibel mit PC, Tablet und Smartphone.

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